Facebook: Es ist kompliziert
So, 17/01/10 – 21:25 | Kein Kommentar

Der Facebook Statuts „es ist kompliziert“ symbolisiert das neue Balzverhalten im Zeitalter des Web 2.0 (der BankDirektor spricht in diesem Zusammenhang von sozio-virtuellen Welten). Lernt eine Frau (der BankDirektor nennt sie die Göttin im Sandkasten) …

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Facebook: Es ist kompliziert

Eingetragen von BankDirektor auf Sonntag, 17 Januar 2010Kein Kommentar

Der Facebook Statuts „es ist kompliziert“ symbolisiert das neue Balzverhalten im Zeitalter des Web 2.0 (der BankDirektor spricht in diesem Zusammenhang von sozio-virtuellen Welten). Lernt eine Frau (der BankDirektor nennt sie die Göttin im Sandkasten) einen Mann kennen, stellt sie nach dem dritten Espresso ihren Beziehungsstatus bei Facebook von „Single“ auf „Beziehung“ um. Kommt es dann nach drei Tagen zum Streit, in welchen Kinofilm man geht, wird sofort auf „es ist kompliziert“ umgestellt.

Dies signalisiert dem jagenden Männchen, dass er in Aktion treten kann. Die Playstationspieler und Kamillenteetrinker kommentieren den Status sofort mit Kommentaren wie „was ist denn passiert Liebes?“ oder „Liebe ist nicht einfach, aber mit dem richtigen Partner, ist jeder stressige Tag wert darum zu kämpfen“ oder „Liebe bedeutet, unterschiedliche Meinungen zu haben“…

Richtige Männer hingegen (laut Statistik ca. 10 Prozent – der BankDirektor nennt sie „Gute Schweine“) vermeiden das Status-Gesülze und schreiben eine direkte Mail: „Wann sehen wir uns….“ (was es für die Frau, trifft sie sich dann tatsächlich mit einem weiteren Mann, RICHTIG kompliziert macht, aber das ist eine andere Geschichte…)

Ähnliche Wirkung auf Männer zeigt Status „Verlobt“. Er bedeutet übersetzt: Ich habe ein Männchen gefunden, suche aber noch nach einem Mann (früher nannte man das „Festhalten und weitersuchen“). Dadurch, dass der Beziehungsstatus ständig geändert wird, ist die Kamillenteetrinkerfraktion vollends verwirrt und sieht ihr Felle davon schwimmen.

Setzt man beispielsweise ein stark kontrastiertes Schwarzweissfoto in ein Xing-Profil und schreibt bei Interessen „Erotik“ dazu, kommt das dem Status „es ist kompliziert“ sehr nahe und es entzieht den Kamillenteetrinken zudem noch das Blut aus dem Hirn.

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Da Männer besser schauen als denken können, ist dies immer eine beliebte Methode im Rahmen von Guerilla Marketing Aktionen. Auf diese Weise kann man zahlreiche unbefriedigte Familienväter, blutleere Rechtsanwälte, sabbernde Geschäftsführer, aber auch vernachlässigte Ehefrauen „sammeln“.

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